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Kandidatenduell im Fränkischen Tag

Stefan Müller spielt Arbeitsplatzsicherheit gegen Arbeitnehmerrechte aus

Für das Kandidatenduell des Fränkischen Tages fühlen sich die Bundestagsbewerber im Stimmkreis Erlangen-Höchstadt gegenseitig auf den Zahn. Dabei zeigt sich, die CSU bleibt Steigbügelhalter des Großkapitals. Anders ist es nicht zu verstehen, wenn Bundesstaatssekretär Stefan Müller den Erhalt von Arbeitsplätzen als Feigenblatt vor den Abbau von Arbeitnehmerrechten hält.

Fränkischer Tag: Duell Stefan Müller vs. Christian Enz

 

Wenn die Wirtschaft floriert, müssen auch Arbeitnehmer profitieren. Es kann nicht sein, dass Erträge sprudeln und gleichzeitig Arbeitsplätze abgebaut und Sozialabgaben auf die Allgemeinheit verlagert werden.

Christian Enz

 

Ein Blick auf die aktuellen Wahlplakate zeigt: Die SPD tritt für gerechte Löhne ein. CDU/CSU wollen gute Löhne für gute Arbeit. Man ist sich in der Großen Koalition also inhaltlich einmal einig. Dennoch haben vier Jahre an der Macht und eine komfortable Mehrheit nicht ausgereicht. Statt die die breite Bevölkerung am Wirtschaftsboom zu beteiligen, mehrte man die Gewinne von Großkonzernen.

Ich trete dafür ein, das Gesundheitssystem wieder paritätisch zu finanzieren. Es muss Schluss sein mit einem lediglich auf Arbeitnehmer abgewälzten Zusatzbeitrag bei gesetzlichen Krankenkassen. Auch muss die EU aufhören deutsches Steuergeld dafür zu verwenden Anreize zu schaffen um Arbeitsplätze aus Deutschland in östliche Mitgliedsstaaten zu verlagern.

Dies steht meiner Meinung nach jedoch nicht – wie von Stefan Müller im Fränkischen Tag suggeriert – im Wiederspruch zu Unternehmerinteressen. Denn es stimmt: Die deutsche Wirtschaft ist stark, weil sie auf gut ausgebildeten Fachkräften sowie einer belastbaren Infrastruktur ruht. Beides zu erhalten ist deshalb erste Pflicht für jeden nachhaltig denkenden Unternehmer.

Fränkischer Tag: Duell Stefan Müller vs. Christian Enz

 

Freie Wähler

 

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